15.05.2008: Um seine klinische Arbeit und Forschung im Bereich der laparoskopischen Erhaltung (nervsparende Methoden) bzw. laparoskopischen Chirurgie an den pelvinen Nerven fortführen zu können, verlässt Prof. M. Possover Mitte September das St. Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind in Köln. Er wird ab 1. Oktober 2008 Chef der Abteilung für Neuro-Pelveologie in der Hirslanden-Klinik in Zürich (www.Hirslanden.ch).
Mit diesem Schritt wird Prof. Possover seine Tätigkeit schwerpunktmäßig auf die auf dieser Homepage aufgelisteten Gebiete der Neuro-Pelveologie fokussieren. Zu ihnen zählen die laparoskopischen, nervsparenden Operationen in der Gynäkologie (Uterus myomatosus > LASH, Endometriose) sowie die gynäkologische Onkologie (Gebärmutter- und Gebärmutterhalskrebs > Lymphadenektomie, vaginale radikale Hysterektomie nach Schauta, vaginale radikale Trachelektomie nach Dargent und andere), ebenso wie die Therapie von Schmerzen des kleinen Beckens (Endometriose, postoperative neurale Schmerzen, Verwachsungen nach Bauchschnitt...). Seine Spezialgebiete werden in der laparoskopischen Chirurgie der schweren Endometriose (Befall von pelvinen Nerven sowie von Darm, Blase oder Harnleitern), der laparoskopischen Neurochirurgie an den pelvinen Nerven (Radikulopathien, pudendal neuralgia, ischialgie, pyriformis syndrom) und in der laparoskopischen Implantation von Elektroden zur Therapie neuraler Schmerzen (refractäre pudendale Neuralgie, Phantomschmerzen nach Amputation, Polyneuropathie der Beinen) und zur Kontrolle bzw. Wiederherstellung der Blasen-, Darm- und Sexualfunktionen bei Patienten mit Querschnittslähmung, Multipler Sklerose, Spina bifida, Fowler Syndrom und Interstitial Cystitis liegen.